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Triassic Park Steinplatte: Unser Highlight für die ganze Familie

  • Autorenbild: MsPink
    MsPink
  • 30. Mai
  • 7 Min. Lesezeit

Bevor ich anfange – kurz durchatmen.


Ich mag keine Gondeln. Das ist kein Geheimnis in unserer Familie, und Hubby kennt diesen Teil von mir gut genug um zu wissen, dass er besser nichts sagt wenn ich beim Einsteigen kurz die Augen schließe. Die Kinder haben es zum Glück nicht gemerkt. Oder sie haben es gemerkt und waren gnädig. Beides möglich.


Warum ich das erzähle? Weil der Donnerstag unserer Reit-im-Winkl-Woche mit genau diesem Moment begann. Gondelstation Steinplatte, Waidring, Tirol. Vier Tickets, ein mulmiges Gefühl im Magen – und dann, gute elf Minuten später, einer der schönsten Familientage des ganzen Urlaubs.



Hubby und ich im Park
Im Freizeitpark Ruhpoldung (C)thepinkfamil.life

Was ist der Triassic Park Steinplatte überhaupt?

Der Triassic Park Steinplatte liegt auf knapp 1.700 Metern Höhe in Waidring, Tirol – also direkt über der österreichisch-bayerischen Grenze, nur eine knappe halbe Stunde von Reit im Winkl entfernt. Der Park dreht sich rund um die Urzeit: Dinosaurier, Fossilien, Entstehungsgeschichte der Erde. Klingt nach Schulausflug? Ist es nicht. Denn der Triassic Park Steinplatte verbindet das Thema mit einem großen Spielplatz, einem Naturtrail und einer Gastronomie mit Panoramablick, der einem wirklich den Atem verschlägt.


Erreichbar ist das Ganze ausschließlich per Gondel. Auf und ab. Kein Ausweichen, kein Alternativweg, kein „Ich warte unten". Für mich also: Augen zu und durch. Für die Bubis: großes Abenteuer.


Die Frage vor der Frage: Was zieht man an?

Bevor wir überhaupt zur Gondel kamen, gab es bei uns zu Hause – beziehungsweise im Hotelzimmer – eine kleine, aber feine Diskussion. Was nehmen wir mit rauf? Kurze Ärmel? Lange Ärmel? Jacke? Hubby war für mehr, ich war für weniger. Unten im Tal hatten wir sommerliche 20 Grad. Warum sollte es oben so viel kälter sein?

Spoiler: Es war kälter. Deutlich.


Wir haben dann alles eingepackt und entschieden, erst unten am Parkplatz final zu schauen. Und am Ende sind wir mit langen Oberteilen hochgefahren – was eine sehr, sehr gute Entscheidung war. Oben zeigte die Anzeigetafel 15 Grad, und mit Wind fühlte es sich noch frischer an. Hubby hat nichts gesagt. Er hat nur leise gelächelt. Das hat mir gereicht.


TPF Pro Tip: Plant für den Triassic Park Steinplatte unbedingt den Zwiebellook ein. Unten im Tal mag es sommerlich warm sein – oben auf 1.700 Metern ist es eine andere Welt. Eine leichte Windjacke oder ein Langarmshirt ist kein Luxus, sondern Pflicht. Ausgezogen ist es ja schnell, wenn die Sonne dann doch brennt.


Panorama vom Triassic Park aus
Panorama vom Triassic Park aus Bilder (c)thepinkfamily.life

Der Preisschock an der Kasse – und warum er sich trotzdem gelohnt hat

An der Gondelstation war es angenehm ruhig. Kein Anstehen, kein Gedränge, alles geöffnet. Dann kommt die Familienkarte: rund 100 Euro für Gondel rauf und runter, inklusive Zugang zum Triassic Park. Das lässt einen kurz schlucken.


Aber: Der Eintritt zum Triassic Park selbst ist in dieser Gebühr bereits enthalten – man zahlt also de facto nur die Gondel und bekommt den Park dazu. Und wenn man dann oben steht und sieht, was einen erwartet, ordnet sich der Preis ziemlich schnell ein.

Was uns oben erwartet hat, war mehr als wir gedacht hätten.


Oben angekommen: Wind, Kaffee und der erste Blick

Die Gondelfahrt dauert knapp zwölf Minuten – auch wenn nicht alle in unserer Familie das vorher gewusst haben. Dazu aber gleich mehr. Oben angekommen weht einem erst mal der kalte Wind um die Nase. 15 Grad. Jacken an, Ärmel runter, kurz schaudern – und dann aufschauen. Die Aussicht in alle Richtungen ist atemberaubend. Alpen so weit das Auge reicht, Täler, Wolken, Stille.


Wir sind erst durch das Hauptcenter gelaufen, das die Entstehungsgeschichte der Erde und die Welt der Dinosaurier erzählt. Informativ, gut gemacht, angemessen kindgerecht – und nicht zu lang. Dann ging es natürlich durch den kleinen Shop. Hubby und ich: zwei Kaffee. Die Bubis: schon weitergeeilt in Richtung Spielplatz.


Panorama Richtung Winkelmoos Alm
Panorama vor der Ankunft am Tirassic Park Bilder (c)thepinkfamily.life

Der Spielplatz – und unser persönlicher Liegestuhl-Moment

Was den Triassic Park Steinplatte für Familien mit Kindern in unserem Alter so gut macht, ist die Kombination: Während die Bubis sich auf dem Riesenspielplatz ausgetobt haben – Wasserattraktion, Ausgrabungsstation, Klettergerüst, Floß über das Wasser steuern – haben Hubby und ich zwei Liegestühle geschnappt, unseren Kaffee getrunken und einfach zugeschaut.

Das ist kein Luxus. Das ist Eltern-Überlebensstrategie. Und sie hat an diesem Tag perfekt funktioniert.


Der Spielplatz ist großzügig, abwechslungsreich und hält Kinder problemlos eine Stunde beschäftigt, ohne dass man nach drei Minuten schon das nächste „Was machen wir jetzt?" hört. Das kleine Bubi war vor allem vom Floß fasziniert. Das große Bubi hat bei der Ausgrabungsstation angefangen und ist irgendwann beim Kletterturm gelandet. Beide happy, kein Streit. Seltener Urlaubsmoment.


Der Triassic Trail auf der Steinplatte – inklusive Helikopter-Mama-Moment

Nach dem Spielplatz haben wir uns auf den Triassic Trail gemacht – ein Rundweg, der durch die Landschaft führt und dabei echte Highlights bietet. Lebensgroße Dinosaurier-Figuren stehen an verschiedenen Stellen des Wegs und erzählen ihre Geschichte. Das ist nicht kitschig, sondern wirklich gut eingebettet in die Natur.


Dann kommt die Aussichtsplattform. Sie ragt – das ist wörtlich gemeint – weit über den Felsvorsprung ins Freie hinaus. Glas unter den Füßen, Tiefe darunter, Panorama drumherum. Die Bubis stehen da und schauen runter. Das große Bubi springt sogar ein bisschen. Ich stehe am Rand der Plattform, halte mich am Geländer fest und tue so als wäre alles in Ordnung.

Es war nicht in Ordnung. Aber ich habe mitgemacht. Das zählt.


Weiter geht der Trail an einem Niederseil-Garten vorbei, durch eine echte Tropfsteinhöhle und an einem See, in dem ein Dino-Ungeheuer aus dem Wasser schaut. Das kleine Bubi hat es zunächst ernst genommen. Dann gelacht. Dann nochmal ernst genommen. Man weiß nie.


Kaiserschmarrn mit Panoramablick – absolute Empfehlung

Zum Abschluss des Trails sind wir ins Bergrestaurant eingekehrt. Und hier kommt eine der wenigen kategorischen Empfehlungen, die ich in diesem Bericht ausspreche: Den Kaiserschmarrn dort oben bestellen. Unbedingt.

Er war der Hammer. Fluffig, goldbraun, mit Puderzucker und Zwetschgenröster – und dazu dieser Ausblick. Wir haben an einem Tisch draußen gesessen, die Bubis haben ihren gegessen als wäre es das letzte Mal, und Hubby und ich haben einfach kurz nichts gesagt und die Aussicht genossen. Solche Momente muss man sich merken.


(C) alle Bilder thepinkfamil.life


Die Gondel-Challenge – und wer gewonnen hat

Auf der Rückfahrt in der Gondel hatten wir noch eine spontane Familien-Challenge: Jeder schätzt die Fahrzeit, wer am nächsten dran ist gewinnt.

Das kleine Bubi: 5 bis 8 Minuten. Das große Bubi: 5 bis 7 Minuten. Ich: 3 bis 5 Minuten. Hubby: 8 bis 10 Minuten.


Tatsächliche Fahrzeit: 11 Minuten und 45 Sekunden.

Hubby gewinnt. Er hat es uns wortlos mit einem Grinsen mitgeteilt das den Rest der Gondelfahrt angehalten hat. Ich habe diesmal beide Augen offen gehalten. Fortschritt.


Ehrliche Einschätzung zum Triassic Park Steinplatte

Wir hatten gut vier Stunden oben – und es hat sich kein bisschen zu lang angefühlt. Im Gegenteil: Mit mehr Zeit hätten wir den Trail noch gemächlicher genossen und vielleicht eine zweite Runde Kaiserschmarrn gewagt.


Der Preis von rund 100 Euro für die Familiengondel ist nicht ohne. Das ist die ehrliche Aussage. Aber wenn man bedenkt, was man dafür bekommt – Gondel, Park, Spielplatz, Trail, Aussichtsplattform, Tropfsteinhöhle – dann ist es am Ende ein fair kalkulierter Familientag, kein Abzocke-Erlebnis.


Für wen ist der Triassic Park Steinplatte geeignet? Für Familien mit Kindern ab etwa 5 Jahren, die Natur, Bewegung und ein bisschen Dinosaurier-Faszination mögen. Für Eltern, die gleichzeitig Kaffee trinken und Kinder spielen sehen wollen. Und für Mamas, die Gondeln eigentlich nicht mögen – aber trotzdem mitfahren. Weil das manchmal einfach dazugehört.


Ein letzter Hinweis noch: Bei der Anreise über österreichische Autobahnen gilt Vignettenpflicht. Bitte vorher checken – das erspart Ärger und unerwartete Kosten direkt am Urlaubstag.



Warst du schon mal am Triassic Park Steinplatte oder hast du einen ähnlichen Ausflug mit deinen Kindern gemacht? Ich freue mich riesig über deine Erfahrungen in den Kommentaren – oder schreib mir einfach auf Instagram, wenn du Fragen zur Route oder zur Planung hast.


Bis bald, Corinna




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Huhu, ich bin's Corinna

Hey, ich bin Corinna – Mama von zwei Jungs, Krippen-Erzieherin mit Herz und die Stimme hinter ThePinkFamily.Life.

Hier teile ich unseren echten Familienalltag: liebevoll, chaotisch, nahbar und immer mit dem Ziel, mehr Leichtigkeit in dein Leben zu bringen.


Ich bin introvertiert, detailverliebt und finde meine Ruhe in Worten, Geschichten und kleinen Ritualen. Schreiben ist mein Weg, Gedanken zu sortieren – und mit dir das zu teilen, was Familien wirklich stärkt.


Unterstützt werde ich von meinem Mann, den du hier als Hubby kennst. Er ist unser Technik- und DIY-Profi und bringt immer wieder smarte Ideen ein – von Organisation über Apple-Tools bis hin zum Familien-Smart-Home.

Gemeinsam sind wir TeamPinkFamily: Zwei Erwachsene, zwei Kids, viele Gefühle – und eine Mission: Familienalltag ehrlich zeigen und Mut machen.


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