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Freizeitpark Ruhpolding mit Kindern: Unser ehrlicher Familien-Tag

  • Autorenbild: MsPink
    MsPink
  • vor 5 Stunden
  • 6 Min. Lesezeit

Heute möchte ich dir etwas erzählen.


Von einem Ausflug, bei dem ich mit ziemlich niedrigen Erwartungen ankam – und mit einem echten Grinsen im Gesicht wieder nach Hause gefahren bin. Oder in diesem Fall: zurück ins Hotel.

Kennst du das, wenn du dir vor einem Freizeitpark insgeheim schon denkst: Warteschlangen in der prallen Sonne, überteuerter Kaffee, und irgendwo steht ein Automat wo du nochmal 3 Euro einwirfst damit das Kind einmal auf einer Gummiente sitzen darf? Das war mein gedanklicher Startpunkt, bevor wir am Mittwoch in den Freizeitpark Ruhpolding gefahren sind.


Ich wurde widerlegt. Auf ganzer Linie.



Hubby und ich im Park
Im Freizeitpark Ruhpoldung (C)thepinkfamil.life

Warum wir uns mit Kindern für den Freizeitpark Ruhpolding entschieden haben

Es war der dritte Tag unseres Familienurlaubs in Reit im Winkl, und wir haben uns ehrlich gesagt am Wetter orientiert. Dienstag war mit fast 30 Grad der heißeste Tag der Woche – perfekt für unser Freibad-Faulenz-Programm. Mittwoch zeigte sich mit leichter Bewölkung und angenehmen 26 Grad: gut genug für draußen, nicht gut genug um schon wieder nur im Wasser zu liegen.


Der Freizeitpark Ruhpolding liegt von Reit im Winkl aus gut erreichbar – eine kurze Fahrt, kein Stress. Und er stand auf unserer Liste, weil die Bubis nach dem Wandertag von Montag definitiv etwas Leichteres, Spielerisches gebraucht hätten. Keine 10-Kilometer-Tour. Keine Höhenmeter. Einfach: losrennen, Spaß haben, Eltern kurz durchatmen.

Das hat funktioniert. Besser als geplant.


Der erste Eindruck: Wald, Schatten, Ruhe

Wir sind gegen 11 Uhr angekommen – Parkplatz kein Problem, mehr als ausreichend frei. Und dann fällt einem das Erste sofort auf: Der gesamte Park liegt im Wald. Nicht „ein bisschen Bäume drumherum", sondern wirklich eingebettet in dichten, schattigen Wald.


Das klingt nach einer Kleinigkeit. Ist es nicht. Wer schon mal mit zwei Kindern in einem Freizeitpark in der prallen Augustsonne gewartet hat – auf eine Rutsche, auf eine Bahn, auf einen Bratwurst-Stand – weiß genau was ich meine. Hier war das komplett anders. Überall Schatten. Angenehme Temperaturen auch ohne Sonnenpause. Und das Wichtigste: Warteschlangen in der Form, wie wir sie kannten, gab es schlicht nicht.


Es war Mittwoch. Ferienzeit in vielen Bundesländern. Und trotzdem: entspannte Atmosphäre, kein Gedränge, überall Platz. Das hat mich wirklich überrascht.

Dazu kommt: Der Park ist außergewöhnlich sauber. Nicht „gerade eben aufgeräumt" sauber, sondern wirklich gepflegt. Überall Bänke, Tische, Plätze zum Hinsetzen und Brotzeit machen. An jeder Ecke gibt es etwas zu sehen, zu erkunden oder auszuprobieren. Das Ganze wirkt liebevoll gestaltet – nicht wie ein schnell hingeklatschter Kommerz-Park, sondern wie ein Ort, dem jemand echte Gedanken mitgegeben hat.


Die Drachen-Achterbahn – und warum wir fünfmal drauf waren

Das Highlight für das große Bubi war von Anfang an klar: die Drachen-Achterbahn. Die schauen wir uns kurz an – und schon sind wir drin. Und wieder. Und nochmal. Und noch einmal. Fünfmal hintereinander.


Das große Bubi sitzt da, strahlt, und nach der dritten Runde fragen wir einfach: „Wollt ihr nochmal?" Die Antwort ist eindeutig. Und das Schönste: Nach der vierten und fünften Runde mussten wir nicht mal neu anstellen. Wir durften einfach sitzen bleiben.

Wann passiert einem das? In einem Freizeitpark, in Ferienzeit, bei guter Sache?

Genau da merkt man, was es bedeutet, wenn ein Park nicht überlaufen ist. Die Kinder genießen es wirklich, statt nur schnell von einer Attraktion zur nächsten zu hetzen, weil der nächste schon drückt.


Der Eltern-Moment: Aufteilen und durchatmen

Irgendwann haben wir uns kurz aufgeteilt – das klappt in solchen Parks oft erstaunlich gut, wenn die Kinder in verschiedenen Altersstufen sind. Das große Bubi wollte nochmal zur Achterbahn. Ich mit. Das kleine Bubi hatte das Dinosaurier-Ausgrabungsfeld entdeckt. Hubby mit.

Spaß für alle – gleichzeitig. Das ist so ein Moment, den man als Familie mit Kindern in unterschiedlichem Alter kennt und schätzt. Keiner muss auf den anderen warten, keiner langweilt sich, und alle kommen irgendwann mit leuchtenden Augen wieder zusammen.

Kleiner Hinweis: man hat fast bis keinen Handyempfang - zumindest wir nicht mit D1-Netz. (steht auch so auf der Homepage). Daher lohnt es sich, wenn man sich gut abstimmt bevor man sich aufteilt 😊


Zwischendurch: Kaffee für uns. Die Bubis waren im Kletterwald, an der Wasserrutsche, beim Fahrzeuge-Parcours. Hubby und ich haben einfach dasitzen und zugucken dürfen. Das ist Urlaub.


(C) alle Bilder thepinkfamil.life


Was mich am meisten begeistert hat: kein verstecktes Geld

Ich muss ehrlich sein: Ich hatte mich innerlich schon darauf eingestellt, dass da irgendwann ein Schild kommt. „Extra Ticket für X." „Nur mit Münzen." „Bitte kaufe hier dein Armband für die Wasserattraktionen."

Fehlanzeige.

Bogenschießen? Null Euro. Wasser-Spritzspiel, wo man mit einem Wasserstrahl einen Ball ins Ziel lenkt? Null Euro. Bälle in die Tonne werfen? Null Euro. Die Schaukeln, die Seilbahn, das Fahrradkarussell-ähnliche Ding das ich nicht genau benennen kann aber das die Kinder geliebt haben? Null Euro.


Einzige Ausnahme: Die kleinen Elektro-Box-Autos. Dafür fällt ein Euro an. Das ist absolut fair. Die Autos fahren zudem vergleichsweise lange.

Der Park verdient sein Geld über den Eintritt – und das merkt man. Keine Abzocke. Kein schlechtes Gewissen nach jeder Attraktion. Kein „Nein, das kostet nochmal extra." Einfach rein, genießen, fertig.


TPF Pro Tip: Geht vor 15 Uhr an die Wasserattraktionen – dann ist am wenigsten los und die Wartezeiten sind minimal. Nachmittags kommen erfahrungsgemäß mehr Familien, die erst nach dem Mittagessen starten. Wer früh da ist, hat die Rutschen quasi für sich.


Für welche Kinder ist der Park geeignet?

Das ist eine ehrliche Frage, die ich mir im Nachhinein stelle. Unser großes Bubi ist 11, das kleine 8 – und beide hatten fünf Stunden lang mehr als genug zu tun. Vom Kletterwald über die Achterbahn bis zum Ausgrabungsfeld war für beide Altersstufen wirklich etwas dabei.


Mein Eindruck: Der Park ist für Kinder bis etwa 11 oder 12 Jahren ideal. Danach – wenn die Kids anfangen, sich wirklich nach größeren Achterbahnen oder Nervenkitzel-Attraktionen zu sehnen – könnte der Park etwas zu ruhig werden. Aber genau in dieser Altersgruppe ist er eine echte Empfehlung.


Auch für Eltern: Das Gelände ist überschaubar, man verliert die Kinder nicht zu schnell aus den Augen, und es gibt überall Sitzgelegenheiten. Das klingt banal, aber wenn du mit Kids unterwegs bist, weißt du wie wertvoll das ist.


Fünf Stunden – und es hätten auch sieben sein können

Wir haben den Park gegen 16 Uhr verlassen. Fünf Stunden waren wir dort. Und beim Rausgehen hatte ich das Gefühl, dass noch mindestens zwei Stunden drin gewesen wären. Nicht weil wir gehetzt haben – sondern weil es so vieles gab, das wir gar nicht vollständig erkundet hatten.

Das ist ein gutes Zeichen. Ein sehr gutes.


Der Freizeitpark Ruhpolding ist mit Kindern kein Place to be, kein Ort der großen Superlative. Aber er ist ein Ort, an dem Kinder wirklich spielen, toben und entdecken können – liebevoll gestaltet mit vielen Geschichten und kleinen Halte-Spots, ohne Überfüllung, ohne Stress, ohne versteckte Kosten. Und das macht ihn zu etwas, das im Freizeitpark-Dschungel rar ist: einen wirklich entspannten Familientag.


Wenn du in der Region Reit im Winkl oder Ruhpolding unterwegs bist und einen Tag einplanen möchtest, der für Kids und Eltern gleichermaßen funktioniert – dieser Park ist eine ehrliche Empfehlung von mir.




Warst du schon mal im Freizeitpark Ruhpolding? Oder planst du gerade einen Familienausflug in die Region? Schreib mir gerne in die Kommentare – ich freue mich über jede Frage und jede Erfahrung, die du teilen möchtest.


Bis bald, Corinna



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Huhu, ich bin's Corinna

Hey, ich bin Corinna – Mama von zwei Jungs, Krippen-Erzieherin mit Herz und die Stimme hinter ThePinkFamily.Life.

Hier teile ich unseren echten Familienalltag: liebevoll, chaotisch, nahbar und immer mit dem Ziel, mehr Leichtigkeit in dein Leben zu bringen.


Ich bin introvertiert, detailverliebt und finde meine Ruhe in Worten, Geschichten und kleinen Ritualen. Schreiben ist mein Weg, Gedanken zu sortieren – und mit dir das zu teilen, was Familien wirklich stärkt.


Unterstützt werde ich von meinem Mann, den du hier als Hubby kennst. Er ist unser Technik- und DIY-Profi und bringt immer wieder smarte Ideen ein – von Organisation über Apple-Tools bis hin zum Familien-Smart-Home.

Gemeinsam sind wir TeamPinkFamily: Zwei Erwachsene, zwei Kids, viele Gefühle – und eine Mission: Familienalltag ehrlich zeigen und Mut machen.


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