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Poolsaison vorbei: Unser Pool geht in den Winterschlaf

Autorenbild: MsPink
MsPink
vor 3 Stunden
5 Min. Lesezeit

Das Luftkissen wächst ganz langsam. Die Pumpe brummt, das grüne Ding liegt erst platt auf dem Rasen, dann wölbt es sich Stück für Stück. Irgendwann steht es da wie eine riesige Melone, die jemand in unserem Garten vergessen hat. Spätestens in diesem Moment weiß ich: Die Poolsaison ist vorbei.


Kennst du dieses leicht wehmütige Gefühl, wenn etwas eingepackt wird, das den ganzen Sommer einfach dazugehört hat? Genau das ist für mich der Tag, an dem wir unseren Pool winterfest machen. Ein bisschen Abschied, ein bisschen Aufräumen, und am Ende das gute Gefühl, dass der Garten bereit für Herbst und Winter ist.



Das Ende der Poolsaison machen wir zu zweit

Hubby und ich erledigen das zusammen, und nach all den Jahren ist das ein eingespielter Ablauf. Jeder weiß, was als Nächstes kommt, und so ist der Pool deutlich schneller versorgt, als wenn einer allein vor dem Becken steht, vor allem die riesigen Planen - das geht nicht allein.


Wir schauen uns dabei auch im Vorfeld die Wetteraussichten an: ab wann ist es definitiv zu kalt zum Baden und wann ist es noch warm genug, um bei gutem Wetter den Pool einzumotten? Worauf wir definitiv keine Lust haben: bei 8 Grad und Niesel-Wetter die Abbau-Aktion zu machen. Neeeeee, das macht einfach keinen Spaß.


Bei uns kommt zuerst die Technik dran. Wir bauen die Pumpe und die Sandfilteranlage ab, genauso wie die Rohre. Wobei „Rohre“ bei uns ehrlich gesagt ein großes Wort ist, eigentlich sind es dicke Pool-Schläuche. Pumpe und Filteranlage verbringen den Winter trocken im Keller, die Schläuche kommen ins Gartenhaus. Das hat sich bewährt, bisher hat so alles den Winter wunderbar überlebt. Und das nun schon mehrere Jahre. Keine Undichtigkeiten, keine Defekte.


Danach lassen wir Wasser aus dem Pool bis unter die Ablassöffnung (also den Sauganschluss für die Sandfilteranlage) ab, machen mit unserem kleinen Poolsauger** (Affiliate-Link) nochmal den Boden sauber und geben das Überwinterungsmittel hinein. Ganz leer machen wir das Becken nicht. Ein Teil des Wassers bleibt drin, damit der Pool in sich stabil bleibt. Das muss er auch, um die Stürme in Herbst und Winter gut zu überstehen. Ohne Wasser ist er viel zu instabil.


Drei Schichten für einen ruhigen Winter

Jetzt kommt der Teil, der für uns den Unterschied macht und den Hubby damals intensiv recherchiert hat: Die erste Plane kommt direkt über das Wasser und sorgt dafür, dass kein Licht mehr hineinfällt. Klingt unspektakulär, ist aber der Grund, warum wir im Frühjahr noch nie grünes oder abgestandenes Wasser hatten. Kein einziges Mal, und damit fahren wir seit Jahren gut.


Auf diese Plane kommt unsere grüne Melone, das Luftkissen. Es liegt nicht im Wasser, sondern auf der ersten Plane. Darüber spannen wir eine zweite Plane über den ganzen Pool und befestigen sie am Rand. Durch das Kissen entsteht eine Kuppel, von der Regen und Schnee einfach ablaufen.


So kann sich über den Winter kein Wasser auf dem Pool sammeln, und von außen läuft kein Dreckwasser hinein. Was darunter liegt, bleibt ruhig, dunkel und sauber, bis wir die Planen wieder abnehmen.


TPF Pro-Tipp

Unterschätz die lichtdichte erste Plane nicht. Beim Überwintern denken viele zuerst an Frost und Dreck. Bei uns ist aber genau diese Schicht unter dem Kissen der eigentliche Grund für klares Wasser im Frühjahr, denn Algen brauchen Licht. Ohne Licht haben sie kaum eine Chance.


Wenn du es ganz genau wissen willst: Unsere ausführliche Checkliste zum Thema Pool winterfest machen findest du in einem eigenen Beitrag. Dort erklären wir auch, warum unser Pool über den Winter überhaupt stehen bleibt.


Und falls du gerade überlegst, was du für deinen Aufstellpool wirklich brauchst: Unsere bewährten Helfer rund um Wasserpflege, Skimmer und Pool-Zubehör haben wir in einer Liste gesammelt, nämlich unsere Aufstellpool-Basics** (Affiliate-Link).



Warum sich der Aufwand im Frühjahr auszahlt

Ganz ehrlich: Es ist jedes Jahr Arbeit, und es ist nicht die Aufgabe, auf die ich mich im Herbst am meisten freue. Aber wir wissen, wofür wir das machen. Wenn wir im Frühjahr oder Frühsommer in die neue Poolsaison starten, sind wir relativ schnell startklar. Wir müssen nicht wochenlang Wasser aufbereiten und nicht mit Schrubber und Geduld gegen einen grünen Beckenboden antreten.


Jetzt steht eine dunkle Kuppel in unserem Garten, die ersten Blätter landen darauf, und der Pool macht Winterpause. Wir sind bereit für Herbst und Winter. Und ich freue mich jetzt schon auf den Tag, an dem wir die Planen wieder herunterziehen.


Wie läuft das Ende der Poolsaison bei euch? Baut ihr komplett ab oder bleibt euer Pool auch stehen? Schreib mir gern auf Instagram bei @thepinkfamily.life, ich bin gespannt auf eure Routinen.


Deine Corinna




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Huhu, ich bin's Corinna

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