Unser Pool im Sommer – Aufbau, Betrieb & Pflege im Familienalltag
- MsPink

- 18. Juni 2025
- 5 Min. Lesezeit
Ich nehm dich heute mit…
…in unseren Garten, an einen dieser Zeitpunkte, an denen man langsam merkt: Der Sommer kommt. Genau dann bauen wir unseren Pool wieder auf. Nicht früher. Sondern dann, wenn wirklich sommerliche Temperaturen anstehen und wir Lust auf Baden bekommen. Denn alles andere macht aus unserer Sicht wenig Sinn. Denn wenn der Pool zu früh betriebsbereit ist, dann müsste die Pumpe ständig laufen, und wir verschwenden nur Strom und Pool-Tabletten.
Also, ich beschreibe dir hier, wie wir unseren Pool aus dem Winterschlaf holen und darin die Sommermonate genießen, denn unser Ziel ist klar: Ein Pool, der Spaß macht – und nicht jeden Tag Arbeit verursacht.
Spoiler: ganz ohne Arbeit gehts leider nicht, aber es bleibt überschaubar.

Wann wir starten – und warum wir warten bis zum Sommer
Wir bauen den Pool erst dann auf, wenn:
es tagsüber zuverlässig warm ist
kein Nachtfrost mehr droht
man draußen gerne arbeitet (so ab ca. 20 °C)
Bei 8 °C, Wind und grauem Himmel macht Pool-Aufbau einfach keinen Spaß. Und ja: Bei Wärme arbeitet es sich leichter – und motivierter.
Ein bisschen Musik über die Bluetooth-Box, die Kids helfen mit, einer reicht Werkzeug an, der andere bereitet die Schläuche vor – und plötzlich ist aus Arbeit fast schon ein kleines Familienprojekt geworden.
👉 Den kompletten Aufbau meistern wir normalerweise in einem Tag.
Trockenes Wetter, kein Stress – dann klappt das wirklich entspannt.
Rückbau vom Winter – Schritt für Schritt
Der erste Handgriff im Frühjahr: Die schwarze Winterplane abnehmen.
Wenn sie den Winter ohne Risse überstanden hat (was nicht immer selbstverständlich ist), reinigen wir sie kurz, lassen sie trocknen, falten sie zusammen und lagern sie im Gartenhaus bis zum Herbst.
Danach holen wir das große Poolkissen raus und lassen die Luft raus (läuft nebenbei). Anschließend noch die innere Poolplane ausbauen und ebenfalls reinigen, trocknen lassen und dann einlagern
Wenn das erledigt ist, geht’s endlich los:
👉 Frischwasser marsch.
Bisher hatten wir jedes Jahr Glück – das Restwasser im Pool war klar. Kein Gestank, kein Grün. So kann direkt neues Wasser eingelassen werden, während wir parallel die Technik wieder aufbauen.
Unsere Erfolgsfaktoren sind hier sicherlich zum einen das Winter-Mittel, was wir ins Wasser geben, aber auch, dass durch die zwei Planen das restliche Wasser wirklich lichtdicht abgeschottet ist. Somit keine Chance für Algen :D
Technik aufbauen – ohne Rätselraten
Während das Wasser einläuft bauen wir Pume und Schläuche auf.
Unsere Schläuche sind alle beschriftet.
Das ist einer dieser kleinen Punkte, die im Frühjahr einen riesigen Unterschied machen. Zusätzlich helfen die Fotos von der letzten Installation enorm – gerade, wenn man kurz unsicher ist.
Bevor wir die Schläuche wieder im Beet verlegen:
Herbstlaub entfernen
kleinen Graben für den Hauptschlauch ausheben
Schläuche sauber platzieren & anschließen
Dann kommt der spannendste Moment:
👉 Erster Pumpenstart.
Saugt sie an?
Bleibt alles dicht?
Oder tropft irgendwo eine Verbindung?
Letztes Jahr musste Hubby eine Stelle neu verkleben. Das gehört einfach dazu. Wichtig ist nur, es direkt zu sehen – und nicht erst, wenn der halbe Garten unter Wasser steht.
Pool im Sommer – unser Alltag
Die Poolpumpe läuft bei uns ca. 8–10 Stunden pro Tag, ababhängig davon, ob viel gebadet wird oder eher Schlechtwetter ist. Zudem muss das Volumen des Pools und die Leistung der Pumpe irgendwie zusammenpassen. Über die Pumpenleistung und das Fassungsvermögen des Pools kannst du ausrechnen, wie lange die Pumpe laufen muss, um das komplette Wasser einmal umzuwälzen.
Gesteuert wird bei uns auch am Pool alles über Loxone – sowohl Poolpumpe als auch Wärmepumpe. Das nimmt enorm viel Denkerei raus und sorgt für gleichmäßige Wasserqualität.
Wasserpflege – ehrlich & unkompliziert
Wir nutzen seit Jahren Multitabs und keine komplizierten Zusatzmittel. Die Multitabs schwimmen brav im Skimmer.
Ergebnis:
klares Wasser
keine Algen
pH-Wert passt
Nicht aus dem Lehrbuch – sondern aus Erfahrung.
💖 TPF-Pro-Tipp zum Rückspülen der Sandfilter-Anlage:
Wenn man sein Setup kennt, entwickelt man ein Gefühl für das Wasser. Man sieht und spürt, wann Rückspülen nötig ist – meist reicht bei uns 1× pro Woche oder alle zwei Wochen völlig aus.
Abdeckung & Wärme – jeden Abend dasselbe Ritual
Jede Nacht kommt bei uns die schwimmende Solarfolie auf den Pool.
Nicht perfekt, nicht superkomfortabel – aber aus unserer Sicht die beste Lösung.
Das Wasser bleibt spürbar wärmer, wir haben weniger Schmutz im Pool und weniger Arbeit am nächsten Tag
Ja, das Auf- und Abnehmen ist etwas fummelig.
Aber der Effekt überzeugt uns jedes Jahr aufs Neue.
Nach einer Saison ist die Solarfolie meist durch und möchte entsorgt werden. Sie ist dann porös und reist ein. Naja, halb so wild.
Pool & Kinder – kleine Learnings
Ein wichtiges Learning über die Jahre: Der Pool bewegt sich.
Kaum zu glauben, aber durch das ständige Reinspringen (meist von der Leiter) wandern die Stützen minimal. Wenn sie nur knapp auf den Steinen stehen, kann das auf Dauer problematisch werden.
Unsere Lösung:
kleine Holzpfosten als Anschlag im Boden
seitdem: kein Wandern mehr
Und noch etwas ganz Wichtiges:
👉 Eine ausreichend dimensionierte Pumpe und Heizung machen alles leichter.
Das Wasser wird warm, bleibt sauber – und der Pool fühlt sich nicht wie ein Kompromiss an.
So fühlt sich der Sommer für uns an
Wenn der Pool läuft, das Wasser warm ist und die Jungs reinspringen, weiß ich jedes Jahr wieder, warum wir uns diesen Aufwand antun.
Ja, Aufbau und Pflege kosten Zeit. Aber sie sind planbar. Überschaubar. Und ehrlich gesagt: schnell Routine.
Der Pool ist für uns kein Luxusprojekt – sondern ein fester Bestandteil unseres Familienalltags im Sommer.
Und genau so sollte er sich auch anfühlen.
Schreib mir in die Kommentare:
Wie handhabt ihr den Pool im Sommer?
Lieber früh aufbauen – oder auch erst warten, bis es richtig warm wird?
Schau dir gerne auch unsere verlinkten Blogbeiträge zum Thema Pool an.
Deine Corinna
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Hey, ich bin Corinna – Mama von zwei Jungs, Krippen-Erzieherin mit Herz und die Stimme hinter ThePinkFamily.Life.
Hier teile ich unseren echten Familienalltag: liebevoll, chaotisch, nahbar und immer mit dem Ziel, mehr Leichtigkeit in dein Leben zu bringen.
Ich bin introvertiert, detailverliebt und finde meine Ruhe in Worten, Geschichten und kleinen Ritualen. Schreiben ist mein Weg, Gedanken zu sortieren – und mit dir das zu teilen, was Familien wirklich stärkt.
Unterstützt werde ich von meinem Mann, den du hier als Hubby kennst. Er ist unser Technik- und DIY-Profi und bringt immer wieder smarte Ideen ein – von Organisation über Apple-Tools bis hin zum Familien-Smart-Home.
Gemeinsam sind wir TeamPinkFamily: Zwei Erwachsene, zwei Kids, viele Gefühle – und eine Mission: Familienalltag ehrlich zeigen und Mut machen.
Wenn du mehr über mich erfahren möchtest, schau gern auf meiner Profil-Seite vorbei.
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