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10-Finger-Schreiben lernen: unser Trainer für Kinder

Autorenbild: MsPink
MsPink
vor 8 Stunden
6 Min. Lesezeit

„Darf ich nochmal üben?“ Diese Frage kam vom großen Bubi, ganz ohne Erinnerung, ohne Verhandlung und ohne dass irgendwer eine Bildschirmzeit-Diskussion angefangen hätte. Es ging nicht um ein Spiel und nicht um ein Video, sondern ums Tippen. Ich gebe zu, ich musste kurz schauen, ob er das wirklich ernst meint.


Kennst du das auch, wenn dein Kind plötzlich von selbst Lust auf etwas hat, bei dem du eigentlich mit Überzeugungsarbeit gerechnet hättest? Genau so ein Moment war das. Dahinter steckt ein kleiner 10-Finger-Trainer, den Hubby gebaut hat, und eine Geschichte, die ich dir gern erzähle.


Du möchtest unseren Trainer gern selbst mit deinem Kind ausprobieren? Dann bleib einfach dran. Er ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar, und weiter unten verrate ich dir, wo du ihn findest.



Warum 10-Finger-Schreiben in der 6. Klasse zum Thema wird

Das große Bubi ist in der 6. Klasse, und dort geht es jetzt auch um Textverarbeitung. Die ersten Fächer mit Computer und Informatik stehen an, und die Kinder sollen lernen, Tastatur und Maus richtig zu bedienen. Damit das am Ende gut funktioniert, bietet die Schule einen Zusatzkurs als Wahlfach an, in dem richtiges 10-Finger-Schreiben gelernt wird.


So weit, so gut. Nur finden diese Kurse teilweise erst Richtung zweites Halbjahr statt, und ob es noch freie Plätze gibt, wissen wir bis heute nicht so genau. Das Interesse war beim großen Bubi aber schon längst da, und das hat auch mit uns zu tun.


Er sieht ja jeden Tag, wie Hubby und ich am Computer arbeiten und wie flott das bei uns geht. Und wir reden im Alltag immer wieder darüber, wie viel leichter vieles wird, wenn man am Computer einfach flink ist und schnell tippen kann. Offenbar ist davon mehr hängen geblieben, als wir dachten.


Wenn der Kurs auf sich warten lässt, baut Hubby eben selbst einen

Hubby ist bei uns derjenige, der bei Technikthemen nicht lange wartet. Statt auf einen Kursplatz zu hoffen, hat er sich mit Claude, einer KI, hingesetzt und eine kleine Trainings-App gebaut. Ich war ehrlich gesagt gespannt, ob das Ergebnis eher Bastelprojekt oder wirklich brauchbar sein würde.


Das große Bubi hat den Trainer sofort ausprobiert und direkt Rückmeldung gegeben, was ihm gefällt und was noch nicht passt. Hubby hat nachgebessert, zum Beispiel bleibt man heute länger bei jeder neuen Buchstabengruppe, bis sie wirklich sitzt. Wenn du den Trainer heute öffnest, arbeitest du also schon mit einer Version, die auf dem Feedback eines echten Sechstklässlers beruht.


Was ihm besonders gefällt: Er wird Schritt für Schritt angeleitet. Die Tastatur auf dem Bildschirm ist farbig nach Fingern sortiert, die nächste Taste leuchtet auf, und darunter steht, welcher Finger dran ist. So lernt er nicht nur die Buchstaben, sondern vor allem, mit welchem Finger er welche Taste drückt, und genau darum geht es beim 10-Finger-Schreiben ja.


Die ersten Runden: Hubby daneben, die Haltung im Blick

In den ersten Tagen saß Hubby neben ihm. Nicht, weil die Bedienung kompliziert gewesen wäre, die war so intuitiv, dass das große Bubi wirklich gut allein klarkam. Hubby hat vor allem auf die Körperhaltung geachtet und war da, wenn eine Frage aufkam.


Gerade die Haltung ist am Anfang so ein Punkt, den Kinder selbst kaum bemerken. Deshalb gibt es im Trainer einen kleinen Cockpit-Check vor dem Start und zwischendurch kurze Finger-Pausen mit Bewegungsübungen. Das klingt nach Kleinigkeit, hilft aber dabei, dass sich von Anfang an gute Gewohnheiten einspielen.


Was ihn wirklich motiviert: 100 Prozent

Ich hätte gedacht, dass Tempo das große Ziel sein würde. Ist es aber nicht. Was das große Bubi antreibt, ist die Fehlerquote, die bei jeder Runde mitläuft. Ohne einen einzigen Fehler durchzukommen, also mit 100 Prozent richtigen Anschlägen, das ist sein persönlicher Ehrgeiz.


Der Trainer zeigt nach jeder Runde genau an, wie viel Prozent richtig waren, und am Ende gibt es eine Sternebewertung. Weiter geht es außerdem nur mit der richtigen Taste, man kann sich also nicht durchmogeln. Das passt erstaunlich gut zu ihm: Er will es nicht schnell, er will es richtig.


So klappt 10-Finger-Schreiben lernen bei uns zu Hause

Wir sind jetzt die ersten Tage kontinuierlich dabei, und beim 10-Finger-Schreiben haben sich ein paar Dinge schon bewährt.


Kurze, regelmäßige Einheiten passen bei uns besser als lange Sessions. Der Trainer schlägt 15 Minuten am Tag vor, und das ist eine Länge, die gut in den Nachmittag passt, ohne dass es sich nach Pflicht anfühlt.

Am Anfang lohnt es sich, daneben zu sitzen. Nicht zum Korrigieren jeder Taste, sondern für die Haltung und das gute Gefühl, dass jemand da ist.


Du brauchst übrigens eine echte Tastatur. Am Laptop oder Computer läuft der Trainer direkt im Browser, auf dem Handy oder Tablet ohne Tastatur funktioniert das nicht...


Der Fortschritt wird im Browser auf dem Gerät gespeichert, auf dem geübt wird. Deshalb am besten immer am selben Gerät üben und ab und zu im Trainer einen Sicherungscode erstellen. Wenn Geschwister mitüben wollen, kann jedes Kind sein eigenes Spielerprofil anlegen.


TPF Pro-Tipp

💡 Lob die Genauigkeit, nicht die Geschwindigkeit. Wenn dein Kind stolz auf seine 100 Prozent ist, darf genau das gefeiert werden. Beim 10-Finger-Schreiben kommt das Tempo mit der Übung, saubere Fingerwege dagegen lernt man am besten von Anfang an.


  • motivierende Erfolgsmeldung beim Abschließen eines Levels
  • großes Bubi beim Üben am 10 Finger Trainer
  • Eindruck der Oberfläche des 10 Finger Trainers

Mein ehrlicher Blick nach den ersten Tagen

Ich bin ehrlich: Ein selbstgebauter Trainer ersetzt keinen Kurs mit Lehrkraft, und das soll er auch nicht. Wenn das große Bubi doch noch einen Platz bekommt, freuen wir uns darüber. Aber bis dahin übt er bereits, und zwar gern, und das finde ich das Schönste an der ganzen Sache.


Was mich als Mama und auch als Erzieherin am meisten freut, ist nicht die Technik dahinter. Es ist dieser Moment, in dem ein Kind merkt: Ich kann das, und ich werde jeden Tag ein bisschen besser. Diese Erfahrung macht er gerade, ganz ohne Druck von uns.


Und weil wir finden, dass so etwas nicht hinter einer Anmeldung verschwinden sollte, gibt es unseren 10-Finger-Trainer kostenlos und ohne Anmeldung direkt hier auf unserer Website. Probier ihn gern mit deinem Kind aus, vielleicht hörst du dann auch bald die Frage, ob es nochmal üben darf.


Wenn du sehen möchtest, wie es beim großen Bubi weitergeht, schau gern auf Instagram bei @thepinkfamily.life vorbei. Und wenn du Neues von uns direkt ins Postfach bekommen möchtest, melde dich für unsere Familienpost an. 🩷


Deine Corinna




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Huhu, ich bin's Corinna

Hey, ich bin Corinna – Mama von zwei Jungs, Krippen-Erzieherin mit Herz, Autorin von Krippen-Start ohne Panik und die Stimme hinter ThePinkFamily.Life.

Hier teile ich unseren echten Familienalltag: liebevoll, ehrlich, nahbar und immer mit dem Ziel, mehr Leichtigkeit in dein Leben zu bringen.


Ich bin introvertiert, detailverliebt und finde meine Ruhe in Worten, Geschichten und kleinen Ritualen. Schreiben ist mein Weg, Gedanken zu sortieren – und mit dir das zu teilen, was Familien wirklich stärkt.


Unterstützt werde ich von meinem Mann, den du hier als Hubby kennst. Er ist unser Technik- und DIY-Profi und bringt immer wieder smarte Ideen ein – von Organisation über Apple-Tools bis hin zum Familien-Smart-Home.

Gemeinsam sind wir TeamPinkFamily: Zwei Erwachsene, zwei Kids, viele Gefühle – und eine Mission: Familienalltag ehrlich zeigen und Mut machen.


Wenn du mehr über mich erfahren möchtest, schau gern auf meiner Profil-Seite vorbei.


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