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FAQ

Mein Geldtagebuch – das Taschengeld-Heft für Kinder von 8 bis 12

Irgendwann steht das eigene Kind vor dem Regal, hält etwas in der Hand und fragt, ob es das haben darf. Und man merkt: Weder das Kind noch man selbst weiß, wie viel diesen Monat eigentlich schon ausgegeben wurde. Genau aus dieser Situation ist unser Geldtagebuch entstanden.

Wir haben es zuerst für unseren eigenen Sohn gemacht und danach so weit überarbeitet, dass andere Familien es genauso nutzen können.

Warum ein Geldtagebuch mehr bringt als Ermahnungen

Kinder verlieren den Überblick über ihr Geld nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil ihnen nie jemand sichtbar gemacht hat, wie viel rein- und rausgeht. Ein Gespräch über Sparen ist schnell vergessen. Eine Seite, auf der schwarz auf weiß steht, dass diesen Monat schon vier Mal Karten gekauft wurden, wirkt anders.

Bei uns hat das mehr verändert als jede Diskussion. Unser großes Bubi überlegt inzwischen von selbst, ob er etwas sofort kauft oder lieber auf sein Sparziel wartet. Das kam von ihm, nicht von uns.

Was im Geldtagebuch steckt

Das Heft begleitet ein ganzes Jahr. Auf zwölf Monatsseiten trägt das Kind ein, was es bekommen und was es ausgegeben hat, und rechnet am Ende sein neues Guthaben aus. Das Sparbarometer macht ein größeres Ziel sichtbar: Wunsch eintragen, Betrag festlegen, ausmalen, je näher es kommt.

Dazu kommen der Spontankauf-Check mit der Frage „Kauf ich das wirklich?", Ideen zum Geldverdienen, die Challenge „Mein Weg zum Geld-Pro" vom Rookie bis zur Legende und ein Jahresrückblick. Pinky, das Sparschwein, darf ausgemalt werden.

Das Design ist bewusst klar gehalten: kein Comic-Look, keine Babyfarben. Genau das war unserem Elfjährigen wichtig.

Wie viel Taschengeld ist eigentlich angemessen?

Es gibt keine allgemeingültige Antwort, aber ein Modell, das sich bei vielen Familien bewährt hat: so viele Euro pro Monat, wie das Kind Jahre alt ist. Ein Neunjähriger bekommt neun Euro, ein Zwölfjähriger zwölf. Für Kinder ist das sofort nachvollziehbar, bei Geschwistern fair und es wächst automatisch mit.

Wir geben das Taschengeld bewusst in bar. Eine Zahl auf einem Display fühlt sich anders an als ein Geldbeutel, der nach dem Kiosk spürbar leichter ist.

So kannst du starten

Ausdrucken, zusammenheften, loslegen. Am besten führt ihr die erste Monatsseite gemeinsam – zehn Minuten reichen. Danach macht es das Kind meistens von allein.

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